Wirtschaft und Statistik
7. Sonderkonditionen für Digitalisierungsberatung verlängert
Der ZDB hatte im Herbst 2023 mit dem „Kompetenzzentrum Future Digital“ von Robert Plomberger einen Rahmenvertrag über exklusive Sonderkonditionen für die Digitalisierungsberatung und –umsetzung in Mitgliedsbetrieben geschlossen. Die Preise für die verschiedenen Digitalisierungspakete wurden nun das erste Mal seit 2023 angehoben und im Übrigen bis Herbst 2026 verlängert.
Das Kompetenzzentrum arbeitet neutral und herstellerunabhängig. Der Fokus von Robert Plomberger, Geschäftsführer des Kompetenzzentrums, liegt darauf, die individuellen Anforderungen zu verstehen, das Unternehmen bei der Umsetzung der Digitalisierungsvorhaben zu begleiten und so die Zukunft des Unternehmens digital und erfolgreich zu gestalten. Dabei vertritt Robert Plomberger gegenüber Softwareanbietern grundsätzlich die Interessen des Unternehmens. Das gilt insbesondere beim Aushandeln der Konditionen für die Anschaffung der Software; teure oder unnötige Investitionen werden so vermieden.
Das Kompetenzzentrum bietet folgende Leistungen:
• Beratung zu Digitalisierungsthemen,
• Umsetzung der Digitalisierung (digitale Prozesslandkarte, Softwareauswahl, Anschaffung und Einführung),
• Einführung von Microsoft 365,
• Aufbau einer Unternehmensplattform in Sharepoint,
• Weiterbildungsmaßnahmen und Workshops: in Präsenz im Verband, Workshops vor Ort im Betrieb (FIT) oder Online-Schulungen,
• Unterstützung bei der Beantragung von Fördermitteln.
Sonderkonditionen
Im Kern geht es bei diesem Rahmenvertrag um exklusive Sonderkonditionen für die Digitalisierungsberatung und –umsetzung in ZDB-Mitgliedsbetrieben: Die Digitalisierungspakete des Kompetenzzentrums sind zum einen für ZDB-Mitglieder preislich sehr knapp kalkuliert - vor allem für die ganz kleinen Betriebe unter 15 Mitarbeitern, aber auch für die nächsthöhere Größenklasse bis 50 Mitarbeiter (siehe "Folder", Tabellen auf Seite 15 und 16). Zum anderen bietet Plomberger allen ZDB-Mitgliedsbetrieben auf diese Paketpreise einen zusätzlichen Nachlass von 10%, der von den genannten Preisen nachträglich in Abzug gebracht wird.
Die Vorgehensweise bei der Digitalisierungsberatung ist 3-stufig
• Modul 1: Erhebung des Status Quo im Unternehmen (DIGICHECK),
• Modul 2: Festlegung des Digitalisierungsbedarfs (Reihenfolge) und Auswahl der pas senden Software auf Basis eines Anforderungskatalogs (DIGIMATCH),
• Modul 3: Angebote einholen (auf Basis eines Lastenheftes), mit dem Softwareanbieter verhandeln, Vertragsabschluss, Umsetzungskonzept, Einführung im Unternehmen, Schulungen (DIGIGO).
Für die beiden ersten Module, DIGICHECK und DIGIMATCH, hat der ZDB mit dem Kompetenzzentrum Paketpreise vereinbart (siehe "Folder"). Der Preis für das Paket DIGIGO ist aufwandsabhängig.
Auf diese Paketpreise gewährt Future Digital zusätzlich 10% Nachlass, ebenso wie auf die Preise für firmeninterne Trainings (FIT). Der Schulungskatalog im Anhang gibt einen Über blick über die Themen der FIT-Schulungen für ZDB-Mitgliedsunternehmen. Die Vorteilspreise gelten bis 30. September 2026.
Der Folder kann in unserem Downloadcenter – nach Eingabe Ihres Passwortes - unter
http://www.bau-innung.de/wirtschaft-und-statistik
in der Rubrik Wirtschaft und Statistik / Infodienst Downloads heruntergeladen werden.
Ihr Ansprechpartner:
Björn Söllner
040/2263255-23
soellner@bau-innung.de
8. EU-Lieferkettenrichtlinie: Änderung in Kraft
Am 26. Dezember 2025 ist das Änderungsgesetz zur EU-Verordnung über entwaldungsfreie Lieferketten in Kraft getreten.
Dabei wurde eine zentrale Forderung aus der Wirtschaft und im Handwerk aufgegriffen. Die Lieferketten werden spürbar entlastet. Zudem verpflichtet sich die EU-Kommission, die Ver ordnung im Rahmen eines "Review-Prozesses" weiter zu überprüfen und anzupassen
Zu dem Papier haben Wirtschafts- und Fachverbände ein gemeinsames Positionspapier vor gelegt, dessen zentrales Anliegen es ist, sämtliche Sorgfalts-, Dokumentations- und Haf tungspflichten klar beim Erstinverkehrbringer zu verankern. Nachfolgende Marktteilnehmer, die keinen Einfluss auf die Lieferkette haben, dürfen nicht mit unverhältnismäßigen Pflichten und zusätzlichen bürokratischen Aufwand belastet werden.
Wir werden über den Fortgang der Angelegenheit weiter berichten.
9. ZDH-Umfrage zur Finanzierung: Ergebnisse
Der ZDH hat die Ergebnisse der Sonderumfrage "Finanzierung und Nachhaltigkeit" veröffentlicht. Sie konzentriert sich auf nachhaltige Investitionen und deren Finanzierung.
Die wesentlichen Ergebnisse der Umfrage sind:
• Mehr als ein Fünftel der Handwerksbetriebe investierte in den 12 Monaten vor der Befragung in Maßnahmen, die auf Energie- und Ressourcenschonung ausgerichtet sind oder die die Nachhaltigkeit der Betriebe verbessern. Dabei nutzten die Betriebe vor wiegend Eigenmittel. Wenn externe Finanzierungen (22 %) genutzt wurden, handelte es sich meist um Bankenfinanzierungen, öffentliche Förderprogramme oder Leasing. Der Kapitalmarkt als Finanzierungsquelle spielte keine Rolle.
• Nachhaltigkeitsdaten werden üblicherweise nur dann systematisch aufbereitet, wenn Dritte, meistens Kunden, diese anfordern. Hintergrund ist der hohe bürokratische Auf wand, den Betriebe für die Datenerfassung betreiben müssen. Alarmierend ist der An teil der Betriebe, die den Aufwand für die Zusammenstellung der geforderten Nachhaltigkeitsinformationen als nicht leistbar einschätzten und deshalb bereits einen Auftrag verloren haben bzw. bei denen ein Kreditvertrag nicht zustande kam.
• Der Vergleich zwischen der Anzahl der Betriebe, die in ressourcenschonende und nachhaltige Maßnahmen investiert haben und denen, die Aufforderungen zur Offenle gung von Nachhaltigkeitsdaten erhalten haben, zeigt, dass Handwerksbetriebe auch dann in Nachhaltigkeit investieren, wenn sie keine Nachhaltigkeitsdaten erheben.
Interessierte Mitgliedsunternehmen können sich die Ergebnisse der Umfrage kostenlos in unserem Downloadcenter - nach Eingabe Ihres Passwortes -
http://www.bau-innung.de/wirtschaft-und-statistik
in der Rubrik Wirtschaft und Statistik / Infodienst Downloads herunterladen.
Ihr Ansprechpartner:
Michael Seitz
040/2263255-10
seitz@bau-innung.de
10. Nachhaltigkeitsbericht: Zukunfts-Kompass Handwerk
Die „Early-Access-Version“ der kostenfreien Nachhaltigkeitsberichtsplattform "Zukunfts-Kompass Handwerk" wird ab dem 25.02.2026 freigeschaltet unter: https://zukunfts-kompass-handwerk.de .
Dann kann auch ein finaler Nachhaltigkeitsbericht nach VSME-Standard ausgegeben wer den. Die Plattform wurde mit Fördermitteln des Wirtschaftsministerium entwickelt und ist beim DNK (Deutscher Nachhaltigkeitskodex) angesiedelt.
Seit Herbst 2025 stand der Zukunftskompass Handwerk als Betaversion zur Verfügung. Da ten konnten erfasst werden, aber die Ausgabe eines finalen Nachhaltigkeitsberichts war noch nicht möglich. Dies ändert sich nun: Die Early-Access-Version des Zukunfts-Kompass Handwerk ist seit dem 25.02.2026 freigeschaltet. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht der Funktionen, die in der Early-Access-Version unter https://zukunfts-kompass-handwerk.de zur Verfügung stehen:
• Strukturierter Aufbau des VSME-Standards in Kapitel und Unterkapitel (Fragenkatalog),
• Zentrales Dashboard zur Übersicht und Steuerung des Berichtsprozesses,
• Geführte Eingabe der Berichtsinhalte u. a. durch Mouseover-Erklärungen für Buttons und unterschiedliche Antwortformate: Ja-/Nein-Fragen, Multiple-Choice, Freitextfelder und Drop-down-Menüs,
• Handwerksspezifische Ausfüllhinweise und kontextbezogene Hilfsinformationen,
• Textausgabe und Berichtserstellung mit und ohne Einsatz von KI,
• Integrierte Rechenhilfe zur Unterstützung bei quantitativen Angaben,
• Treibhausgasberechnung mit Unterstützung des integrierten E-Tools,
• Unterstützung bei der Prüfung, ob Betriebsstandorte in oder an Gebieten mit sensibler Biodiversität sowie hohem Wasserstress liegen,
• Freischaltung ausgewählter Berater und Beraterinnen für die Zusammenarbeit über die integrierte Kommentarfunktion,
• Hilfebereich zur technischen Unterstützung,
• Eigener Login-Bereich für Berater und Berarterinnen mit spezifischen Funktionen.
Im weiteren Projektverlauf ist eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Tools vorgesehen, unter anderem mit Funktionen wie kostenlosen Marketingmaterialien und der statistischen Auswertung ausgewählter Datenpunkte.
Ihr Ansprechpartner:
Björn Söllner
040/2263255-23
soellner@bau-innung.de