Berufsbildung
5. Erinnerung: Nichtübernahme von Auszubildenden
Wie bereits im vorherigen Infodienst erwähnt, weisen wir unsere Mitgliedsunternehmen nochmals auf die Fristen der Nichtübernahmeerklärung an Auszubildende hin, die nach Beendigung des Ausbildungsverhältnisses nicht übernommen werden sollen.
Sollten Mitgliedsbetriebe Auszubildende beschäftigen, deren Ausbildungsverhältnisse im Jahre 2026 enden und ist eine Übernahme in ein Arbeitsverhältnis nicht beabsichtigt, muss dem Auszubildenden eine entsprechende schriftliche Mitteilung spätestens vier Monate vor der vereinbarten Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses zugehen. Wir machen darauf aufmerksam, dass bei der Vielzahl der bei uns registrierten Ausbildungsverträge als Ausbildungsende der 31. August 2026 eingetragen wurde. D. h., Zugangsstichtag für eine Nichtübernahmeerklärung wäre in diesem Fall der 30. April 2026 (bei abweichenden Vertragsendedaten ist entsprechend zu verfahren).
Hierzu hat unser Zentralverband auch ein Merkblatt entwickelt, welches sich interessierte Mitglieder kostenlos in unserem Downloadcenter - nach Eingabe Ihres Passwortes – unter
http://www.bau-innung.de/berufsbildung
in der Rubrik Berufsbildung/ Infodienst Downloads herunterladen können.
6. GIZ-Projekt: Auszubildende für den Bau aus Ghana und Senegal
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir möchten Sie auf ein Projekt aufmerksam machen, das Bauunternehmen dabei unterstützt, motivierte Auszubildende aus dem Ausland zu gewinnen.
Nachwuchs für das Baugewerbe sichern – Azubis für 2026
Der Fachkräfte- und Azubimangel stellt viele Betriebe vor große Herausforderungen. Gleichzeitig suchen junge Menschen in Ghana und Senegal nach beruflichen Perspektiven im deutschen Baugewerbe. Ein EU-finanziertes Pilotprojekt der GIZ bringt diese gut vorbereiteten Talente mit deutschen Bauunternehmen zusammen.
Besonders hervorzuheben ist das Ausbildungszentrum im Senegal, das bereits viele Inhalte aus dem Tiefbau vermittelt. Die Teilnehmenden bringen dadurch praktische Grundlagen und ein gutes Verständnis für bautechnische Abläufe mit – ein klarer Vorteil für den späteren Einstieg in die duale Ausbildung.
Was das Projekt bietet:
gezielte Vorbereitung der Teilnehmenden auf die duale Ausbildung (Sprache, Fachpraxis, interkulturelle Orientierung).
anerkannte baugewerbliche Vorqualifikation im Herkunftsland,
Auswahl der Bewerber nach klaren Kriterien,
Sprachniveau mindestens B1 zum Ausbildungsstart,
virtuelle Bewerbungsgespräche nach bestandener B1-Prüfung,
Begleitung aller organisatorischen Schritte – von Auswahl bis Visa,
Aktuell stehen bereits erste Kandidaten für Gespräche bereit.
Rahmenbedingungen für Betriebe:
Finanzierungsbeitrag: 3.800 € + MwSt. (in zwei Raten; zweite Rate nur bei fortbestehendem Ausbildungsverhältnis),
Rückerstattung der Reisekosten nach 12 Monaten (ebenfalls nur bei fortbestehendem Ausbildungsverhältnis),
Bereitstellung einer geeigneten Unterkunft,
Unterstützung bei der Integration im Betrieb.
Praxisbeispiel:
Hier ein schönes Beispiel eines teilnehmenden Unternehmens aus Bayern, das seine Azubis auf ihrer Homepage vorstellt:
Unser Azubi-Team 2025 ist komplett! - bendl BAU.UNTERNEHMEN
Weitere Informationen:
Im Mitglieder-Downloadbereich finden Sie – nach Eingabe Ihres Passwortes – unter
http://www.bau-innung.de/berufsbildung
in der Rubrik Berufsbildung / Infodienst Downloads zudem einen Factsheet zum Projekt mit allen wichtigen Details für interessierte Betriebe.
Kontakt:
Leif Puschmann – Programmleiter, GIZ, leif.puschmann@giz.de
Projektmailadresse - gspgermany@giz.de
Weitere Informationen erhalten Sie auch direkt bei uns in der Geschäftsstelle von Herrn Söllner.
Ihr Ansprechpartner:
Björn Söllner
040/2263255-23
soellner@bau-innung.de