Allgemeines
60. 22. Hoffest von Innung und Verband: Bericht
Mehr als 100 Gäste aus Bauwirtschaft, Politik und Verwaltung kamen am 04. September 2026 zum 22. Hoffest der Bau-Innung Hamburg und des Norddeutschen Baugewerbeverbandes e. V. in Hamburg-Winterhude. Ehrengast war Hamburgs Senator für Verkehr und Mobilitätswende, Dr. Anjes Tjarks.
Im Mittelpunkt der Gespräche stand das neue „Bündnis für den Tiefbau“ und die Frage, wie Infrastrukturprojekte in Hamburg künftig schneller und effizienter umgesetzt werden können.
Dipl.-Ing. Thomas Sander, Obermeister der Bau-Innung Hamburg und Vorsitzender des Norddeutschen Baugewerbeverbandes, begrüßte die Gäste auf dem Hof der Geschäftsstelle in den Briese Studios. In seinem Grußwort griff er auch die jüngste öffentliche Diskussion über Verzögerungen auf Hamburger Straßenbaustellen auf.
Die Hamburger Bauwirtschaft teile ausdrücklich das Ziel, Infrastruktur schneller zu bauen, sogenannte „Geisterbaustellen“ zu vermeiden und Verkehrsbeeinträchtigungen möglichst gering zu halten. Angesichts des erheblichen Nachholbedarfs bei der Infrastruktur sei in den kommenden Jahren allerdings eher mit mehr Baustellen und damit zunächst auch mit zusätzlichen Einschränkungen im Verkehr zu rechnen.
Das von Senator Tjarks initiierte „Bündnis für den Tiefbau“ begrüße die Bauwirtschaft deshalb ausdrücklich. Viele Mitgliedsunternehmen der Bau-Innung seien im Straßen- und Tiefbau tätig und arbeiteten überwiegend für öffentliche Auftraggeber. „Wenn dieser mehr, schneller und besser bauen will, dann liegt das genau in unserem Interesse“, betonte Sander.
Eine wichtige Voraussetzung dafür sei eine möglichst gleichmäßige Verteilung der öffentlichen Aufträge über das gesamte Jahr. Dadurch könnten die Unternehmen ihre personellen und technischen Kapazitäten besser einsetzen, Bauvorhaben wirtschaftlich und zügig umsetzen und zugleich Leerlaufzeiten oder Kurzarbeit vermeiden.
Handlungsbedarf sieht die Bauwirtschaft darüber hinaus beim Abbau bürokratischer Hindernisse und bei der Vereinfachung von Verfahren. Gemeinsam mit der Verkehrsbehörde sollen deshalb konkrete Probleme identifiziert und praktikable Lösungen entwickelt werden. Bereits vor der nächsten Sitzung des Bündnisses will die Bauwirtschaft Vorschläge für Themen vorlegen, die anschließend in Arbeitsgruppen vertieft werden können.
Verkehrssenator Dr. Anjes Tjarks griff diese Punkte in seinem anschließenden Grußwort auf. Er verwies unter anderem auf die geplante Änderung des Hamburger Wegegesetzes und weitere Schritte zur Entbürokratisierung. Zugleich rief er die Unternehmen des Straßen- und Tiefbaus und die Mitglieder des Norddeutschen Baugewerbeverbandes dazu auf, ihre Erfahrungen aus der Praxis, konkrete Probleme und eigene Lösungsvorschläge aktiv in das Bündnis einzubringen.
Die nächste Veranstaltung der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende zum „Bündnis für den Tiefbau“ findet am 19. November 2026 statt. Dabei sollen der Stand der Strategieumsetzung und Beispiele guter Praxis vorgestellt werden. In Arbeitssessions werden zudem bereits identifizierte Herausforderungen vertieft und gemeinsam mögliche Lösungsansätze erarbeitet.
Zum Abschluss des offiziellen Teils dankte Thomas Sander den Sponsoren, die das Hoffest auch in diesem Jahr ermöglicht hatten:
• AS(S) Unternehmensberatung GmbH
• BAMAKA AG
• bauass Versicherungsmakler GmbH & Co. KG
• Bau-SU GmbH
• Baustellenlohn GmbH
• deas Deutsche Assekuranzmakler GmbH
• Otto Dörner Entsorgung GmbH
• Holstenhallen Neumünster GmbH
• IKK classic
• Submissions-Anzeiger Verlag
• VHV Versicherungen
Bei Bier, Wein und Gegrilltem setzten die mehr als 100 Gäste aus Mitgliedsunternehmen, Politik, Wirtschaft und Verwaltung den Austausch auf dem Hof der Briese Studios bis in den frühen Nachmittag hinein in entspannter Atmosphäre fort.
61. SAVE THE DATE: Podiumsdiskussion der HBAW e. V. am 05.11.2026
Hamburg soll bis 2040 klimaneutral werden. Nach Fortschritten bei Energie und Wärme steht der Umbau städtischer Infrastruktur an – eine Kernaufgabe für die Metropolregion. Für Politik und Bauwirtschaft stellt sich die Frage: Wie gelingt dieser Weg konsequent und wirtschaftlich tragfähig?
Im Rahmen einer Podiumsdiskussion der Hamburger Bau- und Ausbauwirtschaft e.V. (HBAW) möchten wir diese Zukunftsfragen gemeinsam mit Ihnen und ausgewählten Entscheidern diskutieren.
Staatsrat Dr. Alexander von Vogel (Behörde für Umwelt, Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft) gibt ein politisches Entrée und Karoline Liedtke-Sørensen (Head of Landscape, COBE Kopenhagen) zeigt visionäre stadtplanerische Impulse.
Interessierte Mitgliedsunternehmen finden das Save the Date für unsere Podiumsdiskussion am 5. November 2026 um 17:00 Uhr in unserem Downloadcenter – nach Eingabe Ihres Passwortes – unter
https://www.bau-innung.de/mitglieder/downloadcenter/allgemeines
in der Rubrik Infodienst / Aktuelle Downloads / Allgemeines. Die Veranstaltung findet erneut im Ausbildungszentrum-Bau in Hamburg-Steilshoop statt.
Eine ausführliche Einladung mit weiteren Informationen folgt im Oktober. Sie können sich jedoch bereits jetzt per E-Mail unter events@hbaw.hamburg anmelden.
Wir freuen uns auf Ihre rege Teilnahme und den gemeinsamen Austausch.
62. PQ-VOB: Vorteile für präqualifizierte Unternehmen!
Der PQ-Verein hat ein Informationsschreiben zu den Vorteilen der Präqualifikation veröffentlicht.
Insbesondere Unternehmen mit weniger als 20 Mitarbeitern sind bei den präqualifizierten Bauunternehmen erheblich unterrepräsentiert. Um auf die Vorteile der Präqualifikation auch für diese Unternehmen hinzuweisen, hat der PQ-Verein ein Informationsschreiben zur Weitergabe an Bauunternehmen zur Verfügung gestellt. In diesem Schreiben werden die Vorteile der Präqualifikation für Bauunternehmen erläutert, daneben gibt es vertiefende Hinweise und ein Tutorial.
Interessierte Mitgliedsunternehmen können sich das Informationsschreiben kostenlos in unserem Downloadcenter - nach Eingabe Ihres Passwortes - unter
https://www.bau-innung.de/mitglieder/downloadcenter/allgemeines
in der Rubrik Infodienst / Aktuelle Downloads / Allgemeines herunterladen.
63. Hamburger Baurechtstag: Bestandsaufnahme Bauvertragsrecht
Am 05.11.2026 findet im Bucerius Kunst Forum, Alter Wall 12, der diesjährige Hamburger Baurechtstag statt.
Der Baurechtstag befasst sich dieses Jahr mit einer Bestandsaufnahme des seit 2018 geltenden gesetzlichen BGB-Bauvertragsrechts. Auch der Norddeutsche Baugewerbeverband e. V. ist Mitglied des Hamburger Baurechtstages und lädt daher alle Mitglieder sehr herzlich zu dieser Veranstaltung ein, die sich an Juristen, aber auch an Bauunternehmer, Architekten, Ingenieure und Projektsteuerer wendet.
Interessierte Mitgliedsunternehmen finden nähere Informationen sowie die Anmeldung hier der Webseite des Hamburger Baurechttages.
64. Krisen-Planspiel "Red Storm Business"
Am 24. September 2026 wird zeitgleich mit der zivil-militärischen Großübung "Red Storm Charlie", aber unabhängig davon, ein Krisen-Planspiel der Hamburger Wirtschaft stattfinden.
Das Planspiel wird von der Handelskammer Hamburg sowie von der Handwerkskammer Hamburg unterstützt. Thema ist die Simulation eines großen Stromausfalls. Dabei sollen Betriebe den Ernstfall proben können. Der Zeitaufwand beträgt zwischen einer und vier Stunden, die Teilnahme ist kostenfrei.
Interessierte Mitgliedsbetriebe finden detaillierte Informationen sowie die Anmeldung zur der Übung hier auf der Webseite der Handwerkskammer Hamburg.
65. Belastende Berichtspflichten: Bitte um Hinweise!
Die Behörde für Wirtschaft und Innovation bittet um Mitteilung belastender Berichtspflichten aus landesrechtlichen Vorschriften.
Hintergrund ist zum einen der "Stakeholder-Dialog" der BWAI zu bürokratischen Prozessen, zum anderen das Projekt "einfach.hamburg", welches die Senatskanzlei aufgelegt hat.
Im Zuge dieser beiden Projekte will die Stadt unter anderem Berichts-, Nachweis-, Auskunfts-, Dokumentations-, Aufbewahrungs-, Evaluations- und Kontrollpflichten aus dem Landesrecht der FHH identifizieren und prüfen, ob diese weiterhin erforderlich sind. Hierzu benötigen wir die Mithilfe unserer Mitgliedsunternehmen. Mitgliedsunternehmen, die derartige, aus dem Landesrecht Hamburgs herrührende Berichtspflichten treffen, können diese schnellstmöglich an die E-Mail-Adresse einfach.hamburg@sk.hamburg.de melden. Bitte beachten Sie, das Pflichten, die auf Bundesrecht beruhen, hier nicht gemeint sind, weil sie vom Hamburger Senat nicht verändert werden können. Bitte vergessen Sie auch nicht, Ihre Hinweise in c/c auch an Herrn Seitz, seitz@bau-innung.de zu übermitteln, damit wir diese Hinweise kennen und auf diese Weise die Behandlung durch den Senat nachhalten können.