Umwelt- und Arbeitsschutz

7. Umfrage der BG BAU zu Gesundheitstagen in Unternehmen

Die BG BAU hat eine kurze Umfrage zum Thema Gesundheitstage in Unternehmen erstellt und bittet um Unterstützung.

Ziel der Umfrage ist es, die Angebote für Gesundheitstage künftig noch stärker an den Bedarfen der Unternehmen und Beschäftigten auszurichten. Nach Angaben der BG BAU beträgt der Zeitaufwand für die Teilnahme etwa fünf Minuten. Eine Teilnahme ist bis Ende August 2026 möglich. Hierzu nur den QR-Code im Informationsblatt mit dem Handy scannen.

Im beigefügten Informationsblatt wird erläutert, dass insbesondere erfasst werden soll,

  • welche Themen für die Unternehmen aktuell von besonderer Bedeutung sind und

  • welche Maßnahmen dazu beitragen, Beschäftigte gesund und motiviert zu halten.

Interessierte Mitgliedsunternehmen Betrieben können das Informationsblatt in unserem Downloadcenter – nach Eingabe Ihres Passwortes – unter 

https://www.bau-innung.de/mitglieder/downloadcenter/technik-normung-umwelt-und-arbeitsschutz

in der Rubrik Technik, Normung, Umwelt und Arbeitsschutz / Infodienst Downloads herunterladen.

Die Auswertung der Antworten erfolgt anonym. Für Rückfragen steht Frau Dr. Birgit Pavlovsky (E-Mail: birgit.pavlovsky@bgbau.de, Tel.: 0173 629 1375) zur Verfügung.


Ihr Ansprechpartner:

Jan Beutel

040/2263255-17

beutel@bau-innung.de


8. NKWS-Aktionsprogramm

Am 03. Juni 2026 hat das Bundeskabinett das Aktionsprogramm zur Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) beschlossen und erstmals konkrete Maßnahmen für die Jahre 2026 und 2027 vorgelegt. 

Für die Bauwirtschaft ist die diese Entwicklung von besonderer Bedeutung, denn sie bewegt den größten Stoffstrom Deutschlands.

Aus unserer Sicht enthält das Programm mehrere positive Ansätze: 

  • die Einrichtung einer NKWS-Umsetzungsplattform unter Beteiligung zentraler Akteure,

  • umfangreiche Fördermittel für Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung und Innovation,

  • die stärkere Berücksichtigung von Ressourcenschonung und Lebenszyklusbetrachtungen im öffentlichen Bauen,

  • die Weiterentwicklung des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen (BNB),

  • die Förderung digitaler Lösungen und Produktinformationen entlang von Stoffkreisläufen,

  • sowie die angekündigte Novellierung der Ersatzbaustoffverordnung (EBV) zur Beseitigung bestehender Hemmnisse bei der Nutzung mineralischer Ersatzbaustoffe.

Unser Zentralverband hat die Entwicklung der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie und des Aktionsprogramms von Beginn an fachlich begleitet und sich in den politischen Prozess eingebracht. Nun ist positiv festzustellen, dass sich zahlreiche Themen, die von der Bauwirtschaft im Verlaufe des Prozesses immer wieder adressiert wurden, heute im Aktionsprogramm wiederfinden. Dazu gehören die Weiterentwicklung der Ersatzbaustoffverordnung, die stärkere Berücksichtigung von Ressourcenschonung und Lebenszyklusansätzen im Bauwesen, die Digitalisierung von Stoffströmen, die Förderung von Innovation und insgesamt die stärkere Verankerung der Kreislaufwirtschaft als Bestandteil der Rohstoff- und Wirtschaftspolitik.

Das Aktionsprogramm setzt wichtige Impulse zur Förderung der Kreislaufwirtschaft, gleichzeitig bleiben allerdings zentrale Voraussetzungen für funktionierende Stoffkreisläufe weiterhin offen. Dazu gehört insbesondere die Frage, unter welchen Voraussetzungen hochwertige Sekundärrohstoffe einen rechtssicheren Produktstatus erhalten und dauerhaft als gleichwertige Baustoffe im Markt eingesetzt werden können. Dabei ist die Frage des Abfallendes eine zentrale Voraussetzung für Investitionssicherheit, Marktakzeptanz und die weitere Entwicklung funktionierender Kreislaufmärkte.

Mit der Einrichtung einer NKWS-Umsetzungsplattform schafft die Bundesregierung nun einen wichtigen Rahmen. Die Erreichung der Ziele der NKWS werden nur erreicht werden können, wenn auch die Stoffströme der Bauwirtschaft funktionierende, wirtschaftlich tragfähige und rechtssichere Kreisläufe entwickelt. Deshalb sollten die Erfahrungen der Bauwirtschaft bei der Umsetzung eine zentrale Rolle spielen. Gemeinsam mit unserem Zentralverband werden wir die weitere Umsetzung der NKWS aktiv begleiten und die Erfahrung und Anforderungen der Bauwirtschaft in den Prozess einbringen. Dabei kommt es insbesondere auf folgende Punkte an:

  • Gleichstellung von Primär- und Sekundärbaustoffen statt pauschaler Materialvorgaben,

  • Stärkung regionaler Stoffkreisläufe und Vermeidung unnötiger Transporte,

  • praxisgerechte und vollzugstaugliche Weiterentwicklung der Ersatzbaustoffverordnung,

  • Abbau von Hemmnissen bei Ausschreibung und Verwendung mineralischer Ersatzbaustoffe,

  • technologieoffene und materialoffene Nachhaltigkeitsanforderungen,

  • digitale Transparenz statt zusätzlicher Bürokratie,

  • Schaffung verlässlicher Rahmenbedingungen für den Produktstatus hochwertiger Sekundärrohstoffe.


Ihr Ansprechpartner:

Michael Seitz

040/2263255-10

seitz@bau-innung.de


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